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Neues zum Thema “Haus Quiz”

Es war einige Monate ruhig geworden. Aber jetzt gibt es gleich mehrere Neuigkeiten zum Thema “Haus Quiz”. Zu letzt berichteten wir im Februar ausführlich (http://www.quiz-news.de/2009/02/15/neues-zu-winyourhomede/). Und jetzt geht die Geschichte weiter:

Unter immospezial.com versuchte kürzllich ein Herr Thomas Belau seinen Bungalow in Holzbütten (NRW) über ein Quiz zu veräußern. Dieser Hausverkauf ist allerdings bereits von der zuständigen Bezirksregierung gestoppt. Unter http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=562113 kann man das nachlesen. Dort steht:

Die Idee war, dass mindestens 13.500 Teilnehmer jeweils 49 Euro bezahlen und dann, nach Beantwortung von 600 Quizfragen bekommt der Beste das Haus.

Laut dem Artikel sei das Spiel kein Glückspiel, aber andere Rechtsvorschriften verbieten diese Art des Hausverkaufs: “So gebe es in der Gewerbeordnung eindeutige Regelungen zur Zuverlässigkeit der Veranstaltungsorte. `Eine Durchführung im Internet ist davon nicht erfasst’”. Weiter ist zu lesen: “Hinzu komme, dass die Vorschriften des auch für Gewinnspiele geltenden Rundfunkstaatsvertrages nur Gewinnspiele mit einer Gebühr von maximal 50 Cent je Teilnehmer zulassen. ‘Angesichts der vorgesehenen Teilnahmegebühr von 49Euro kann das Vorhaben nicht genehmigt werden’”.

Schließlich kündigt Herr Belau an, dass diese Vorschriften in seinem Fall nicht gelten würden und, dass nun sein Anwalt die Situation prüfen werde.

Und auch von Herrn Stiny / winyourhome.de gibt es Neuigkeiten. Auf der Webseite kann man sich seit einigen Tagen wieder anmelden. Über die Medien erfährt man: Herr Stiny ist nach Berlin umgezogen, deswegen sind die bayrischen Behörden nun nicht mehr zuständig. Außerdem wurde das Konzept modifiziert. Die Qualifikation (der erste Teil des Spiels) findet nun online statt, anschließend werden die 120 besten Spieler nach Berlin zum Finale eingeladen und spielen dort um das Haus.

Nachlesen kann man das ganze u.a. hier:

Dort liest man unter anderem, dass noch 26.500 - also mehr als die Hälfte - der Spieler fehlen, die für die Durchführung nötig sind. Fall diese Anzahl bis  Herbst nicht erreicht wird verzögert sich der Ablauf um 60 Tage und falls sich dann noch immer nicht 48.000 Spieler entschieden haben zu bezahlen …? Das steht dort nicht!

Wir haben zu dem Thema winyourhome.de alles gelesen was wir gefunden haben.
Aktuell ist dazu zu sagen:

  • Wir haben nirgends einen Beweis gefunden, dass das Spiel jetzt wirklich legal ist!
  • Wir haben nirgends gelesen, wie genau 120 Spieler ermittelt werden. Was ist wenn mehrere gleich gut sind?
  • Und wir wissen nicht, wie das Finale ablaufen wird! Man soll also die Teilnahmegebühr bezahlen ohne den genauen Ablauf zu kennen?

Es ist also wieder Bewegung gekommen in das Thema “Haus Quiz” und sicher werden wir in Kürze dazu weiter berichten.

Aufgrund der heiklen Rechtslage weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir für diesen Artikel keine Haftung übernehmen.

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Nichts neues - von den Hausverlosungen

Täglich recherchieren wir ob es Neuigkeiten zum Thema Hausverlosungen gibt. Gibt es aber nicht.Grundsätzlich ist das bedauerlich, den Hausverlosunegn stossen offensichtlich auf reges Interesse. Lediglich die Umsetzung war bislang nicht so glücklich.Nunja, vielleicht kommt ja noch was. Dann berichten wir darüber.

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Neues zu winyourhome.de

Es gibt Neuigkeiten im Fall winyourhome. Der letzte Stand der Dinge (nachzulesen unter www.quiz-news.de/ … /winyourhomede-neues-von-der-hausverlosung-hausquiz/) war ja, dass die zuständige Bezirksregierung Mittelfranken Herrn Stiny per Unterlassungsverfügung verboten hatte sein Quiz so zu betreiben.

Darauf hin kam es zu einem Gerichtsverfahren, das Urteil des Verwaltungs Gerichts München ist unter gluecksspiel-und-recht.de/ […] nachzulesen. Das Fazit: Hausverlosung winyourhome.de ist verbotenes Glücksspiel.

Das Gericht argumentiert, dass es den Teilnehmern nicht möglich sei den Ausgang des Spiels durch Geschicklichkeit zu bestimmen. Weiter würde wohl niemand den Teilnahmebetrag ohne Aussicht auf den Hauptgewinn bezahlen. Herr Stiny bzw. seine Anwälte halten diese Argumentation für nicht nachvollziehbar. Aus finanziellen Gründen werden Sie aber gegen das Urteil nicht weiter vorgehen. Vielmehr ist nun geplant das Spiel so zu ändern, dass die Einwände nicht mehr greifen. Dazu kündigt Stiny an, dass nun die Quizfragen in den Vorrunden schwieriger werden sollen. Bei den letzten 100 Teilnehmern soll dann nicht mehr gelost werden, sondern so lange weiter Fragen gestellt werden, bis nur noch ein Spieler übrig bleibt. Derjenige, der alle Fragen richtig beantwortet hat gewinnt dann das Haus.

Das hört sich - unserer Meinung nach - vernünftig an. Der Fall villa-gewinnen.at hat aber gezeigt, dass auch dabei Probleme auftreten können. Wir hoffen sehr, dass Herr Stiny bei diesem zweiten Anlauf keine Fehler macht. Zu bedenken ist unserer Meinung nach:

  • Es darf nicht entscheident sein, ob ein Spieler eine schnelle oder langsame Internet-Verbindung hat. Deswegen darf der Ausgang des Spiels nicht von der Antwort-Zeit abhängen.
  • Wie will man genau 100 Spieler durch die Vorrunden auswählen? Was ist, wenn die ersten 99 Plätze eindeutig belegt sind und dann 2 Spieler genau gleich gut sein? Hat man dann 101 Gewinner? Oder was ist wenn 1000 Spieler am besten sind? Hat man dann 1000 Gewinner?
  • Und wie will man schließlich aus den 100 Spielern den Gewinner bestimmen? Was ist wenn manche Spieler immer richtig antworten? Dauert das Spiel dann ewig?
  • Diese Probleme können sicher gelöst werden. Aber zu bedenken ist auch, dass die Regeln des Spiels zu Beginn feststehen müssen und nachvollziehbar sein müssen. D.h. jeder mögliche Situation muss bedacht sein!
  • Und schließlich: Die Zeit tickt gegen den Anbieter! Nach unserer Einschätzung geht das Interesse an der Aktion mit der Zeit zurück. D.h. wenn der neue Anlauf zu lange dauert kann es gut sein, dass dann niemand mehr mitspielt.

Zum Nachlesen:

Aufgrund der heiklen Rechtslage weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir für diesen Artikel keine Haftung übernehmen.

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winyourhome.de - Neues von der Hausverlosung / Hausquiz

Es gibt neues von der ersten deutschen Hausverlosung winyourhome.de zu berichten.

Zunächst sind auch wir beeindruckt von der großen Aufmerksamkeit die diese Aktion bekommt. Auf unseren ersten Artikel haben sich einige Nachahmer (bzw. Trittbrettfahrer) bei uns gemeldet die versuchen einen Teil der Aufmerksamkeit zu sich umzuleiten. Darunter ein Anbieter von Ferienreisen - wer eine Reise bucht kann ein Haus gewinnen. Und ein Verkäufer von Socken - wenn genug Socken gekauft werden, können die Käufer auch ein Haus gewinnen. Was soll man davon halten? Vor allem eines: Herr Stiny hat ja (auf seiner Webseite) prophezeit, dass die Nachahmer sich kannibalisieren werden und deswegen weitere Aktionen dieser Art nicht mehr genug Kunden gewinnen werden. Das beginnt wohl bereits.

Wie geht die Geschichte nun weiter? Die zuständige Regierung von Mittelfranken hat Herrn Stiny ja aufgefordert das Quiz am Donnerstag den 29.1. zu beenden. Kurz nach dieser Untersagungsverfügung veröffentlicht die Anwältin von Herrn Stiny eine Stellungsnahme dazu. Darin wird betont, dass man weiterhin der Meinung sei, dass es sich bei dem Spiel nicht um ein Glückspiel sondern um ein Geschicklichkeitsspiel handelt. Weiter kritisiert man die zuständige Regierung dafür monatelang auf Anfragen nur träge reagiert zu haben und jetzt plötzlich ein Verbot auszusprechen. Und das ohne Gesprächsbereitschaft erkennen zu lassen, die auf Stiny’s Seite vorhanden wäre.

Wir verstehen die aktuelle Situation so, dass es auf eine gerichtliche Auseinandersetzung hinauslaufen wird. Denn Stiny ist wohl nicht bereit sein Spiel abzubrechen.

Weitere Presseberichte findet man hier:

Vor allem der letzt genannte Link ist recht interessant. Der Autor (ein Rechtsanwalt) kommt zu dem Schluss, dass  das Angebot von winyourhome.de mit “1,5 Beinen in der Strafbarkeit” steht. Weiter wird darauf hingewiesen, dass sich auch Teilnehmer strafbar machen würden und keinen Anspruch auf Rückerstattung ihrer Beiträge hätten. Schließlich wird auf das Tranzparenzgebot bei Gewinnspielen hingewiesen und in Frage gestellt ob winyourhome.de dieses erfüllt. So sei es unklar ob das Haus auch verlost wird, falls nicht alle Lose verkauft werden.

Dazu haben natürlich auch wir eine Meinung. Wir kennen uns ziemlich gut mit Quiz-Spielen aus und fragen uns auch, wie denn gewährleistet wird, dass bei den 4 Quiz-Runden am Ende genau 100 Teilnehmer übrig bleiben …? Vor allem steht auf der Homepage, dass die Spieler zunächst 60 Sekunden und später 30 Sekunden Zeit pro Quizfrage haben. Und wer schon online Quiz gespielt hat weiß, dass man in 30 Sekunden viele Antworten bei Google recherchieren kann.

Aufgrund der heiklen Rechtslage weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir für diesen Artikel keine Haftung übernehmen.

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winyourhome.de - Quiz spielen und Haus gewinnen - Hausverlosung

Nun zu einer ziemlich verrückten Geschichte. Unter www.winyourhome.de ist die erste deutsche Hausverlosung in vollem Gange. Und das kam so …

Der 52jährige Münchener “Volker Stiny” besitzt ein Haus und aufgrund der aktuellen Wirtschaftskriese kann er es nicht bzw. nur schlecht verkaufen. In der Zeitung hat er gelesen, dass jemand in England das gleiche Problem hatte und als Lösung das Haus einfach verlost hat. Es wurden also ganz viele Lose verkauft und einer hat das Haus bekommen. In Österreich wurd so etwas bereits durchgeführt (www.hausverlosung.at) und aktuell werden mehr als 15 Häuser in Österreich verlost.

Die erste deutsche Hausverlosung ist Ende Dezember gestartet und heut, also einige Wochen später, überschlagen sich die Medien - überall wird über das Hausquiz berichtet:

Dementsprechend groß ist natürlich der Andrang. Bei den Leuten die ihr Haus verlosen klingelt den ganzen Tag das Telefon. Auch in Deutschland denken wohl viele darüber nach auf diesem Weg ihr Haus zu Geld zu machen. Herr Stiny schreibt auf seiner Webseite, dass er von dem Andrang überwältigt ist und kaum mehr als 4 Stunden Schlaf pro Nacht hat. Mit Stand 26.1.2009 wurden bereits ca. 28.750 Los zu 19 Euro verkauft (von maximal 48.000 Losen, lt. winyourhome.de).

Screenshot der Webseite zur ersten deutschen Hausverlosung bzw. dem Quiz dazu.

Ist das überhaupt legal? Diese Frage ist wohl noch nicht endgültig geklärt. Klar ist, dass Glücksspiel dem Staat vorbehalten ist (deutsches Glückspielrecht bzw. Glücksspielstaatsvertrag). Deswegen hat der Initiator ja den “Umweg” über ein Quiz gewählt, bei dem der Ausgang eben nicht nur vom Glück abhängt. Dies schien auch der Gesetztgeber zunächst so zu sehen … aber dann …

Am Dienstag Nachmittag (27.1.2008) hat die zuständige Regierung von Mittelfranken doch per Unterlassungsverfügung das Quiz verboten („Es liegt ein Glücksspiel vor, da die Entscheidung über den Gewinner des Hauses überwiegend vom Zufall abhängt“) und nun dürfen sich keine Bayern mehr bei dem Quiz anmelden … laut der Behörde sind sogar aus ganz Deutschland keine Anmeldungen mehr erlaubt …

Wir sind gespannt wie es weiter geht und werden weiter darüber berichten. Aufgrund der heiklen Rechtslage weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir für diesen Artikel  keine Haftung übernehmen.

Update: Es gibt einen weiteren Fortsetzungs-Artikel über die Aktion: http://www.quiz-news.de/2009/01/31/winyourhomede-neues-von-der-hausverlosung-hausquiz/

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